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Mein Traum vom Spinnen – Teil 2

Mein Traum vom Spinnen – Teil 2

Gestern habe ich berichtet, wie ich das Spinnen mit der Handspindel begonnen habe. Heute möchte ich nun von mir und meinem Spinnrad berichten. Gerade bin ich nämlich dabei, mein zweites Knäuel Wolle zu spinnen. Das erste habe ich letztes Wochenende fertig gestellt:

Beitrag 2.4.

Beitrag 2.2. Beitrag 2.3. Beitrag 2.9.

Ich gebe  zu, es sieht noch ziemlich unregelmäßig aus, aber ich bin trotzdem ganz schön stolz auf das Ergebnis, mein erstes, am Spinnrad gesponnenes Garn! Nachdem ich jetzt auch weiß, was verzwirnen heißt und wie das funktioniert, habe ich angefangen, dünner zu spinnen und auch etwas mehr Drall auf die Wolle zu bringen, damit das Bild irgendwann etwas regelmäßiger wird. Ich übe im Moment wirklich jeden Vormittag und es ist einfach unglaublich entspannend!

Ich hatte großes großes Glück, was mein Spinnrad betraf. Erst sah es gar nicht danach aus, dass ich so schnell in den Besitz eines Rades komme. Im Kurs durften wir die verschiedensten Spinnräder ausprobieren. Flügelgebremste und spulengebremste Räder, Räder mit einem oder zwei Pedalen… Ich kann mich gerade noch an die Hersteller Ashford, Kromski und Henkys erinnern. Das Kromski Sonata hatte mir im Kurs am meisten zugesagt, wohl weil ich dort zuerst drauf gesponnen habe und es ist wohl in den meisten Fällen so, dass man mit dem Rad, auf dem man zuerst spinnt am besten klar kommt. Zuhause haben wir dann gleich geschaut, wo es preislich liegt und den Erwerb erstmal in die Zukunft verlegt, nach dem Umzug und allem, was damit zusammenhängt.

Dann hatte ich Geburtstag und da wurde mir ein mit einem Müllsack umhüllter Gegenstand überreicht. Und drunter, dieses wunderbare Spinnrad.

Beitrag 2.6.

Es stammt aus dem Besitz meiner Oma, die wohl viel gesponnen und anschließend gewebt hat. Nun hört man ja viel von museumsreifen Spinnrädern, die vererbt werden, aber dieses hier war bis zum Schluss im Einsatz ( ich musste sogar noch versponnene Wolle von der Spule entfernen ) und funktioniert wirklich ganz ganz wunderbar. Das besondere an dem Rad ist die große Spule, der Nachteil, es gibt im Moment nur die eine. Ich habe im Kurs aber zum Glück gelernt, dass das Verzwirnen auch mit nur einer Spule möglich ist und ich kann mir ja noch zwei weitere nachfertigen lassen.

Beitrag 2.1.Beitrag 2.7.Beitrag 2.10.

Im Moment verspinne ich einen Merino Kammzug, was wirklich sehr nutzerfreundlich ist. Zum üben auf jeden Fall prima. Sicher werde ich auch bald andere Materialien ausprobieren.

Beitrag 2.5

Nun werde ich mich wieder ans Spinnrad setzen und weiter an der Fertigstellung meines zweiten Stranges arbeiten.

Verlinkt zu: Creadienstag

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