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Neue Socken und eine neue Technik – Fish Lips Kiss Heel

Neue Socken und eine neue Technik – Fish Lips Kiss Heel

In diesem Beitrag werdet ihr sehen, dass ich jede Menge Spaß hatte, meine fertigen Socken in die dazu passenden Bäume zu hängen und wahrscheinlich bin ich in London jetzt bekannt als der „weirdo vom Primrose Hill“. Dort habe ich die Fotos nämlich gemacht.

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Ich zeige heute meine fertigen Mai-Socken, denn ich habe tatsächlich drei Paar gestrickt:

Hermiones Everyday Socks habe ich mit Debbie Bliss (Rialto Luxury Sock) gestrickt und für Ferse und Zehen habe ich Lang Yarns Jawoll Magic verwendet.

Für Rye Socks habe ich Wolle verwendet, die ich von meiner Oma geerbt habe: Phildar Reporter. Ich fand die Farbe einfach so passend für diese Socken.

Die Novembersocken (die ich für mich Love Spring Socks genannt habe) habe ich mit Schoppel-Wolle (Crazy Zauberball) gestrickt. Ein paar Tragebilder habe ich hier schon gezeigt.

Alle drei Anleitungen sind kostenlos und auf Ravelry zu finden.

IMG_20160607_113432418Rye Socken by TincanknitsSockenstricken

Auf meiner eigenen Projektseite, habe ich diesmal auch genauere Anmerkungen in die Notizen geschrieben: wieviele Maschen ich anschlage, wie ich das Bündchen stricke, wie oft ich das Strickmuster wiederholt habe und wann ich die Spitze schließe.

Und ich habe eine neue Ferse ausprobiert, denn ein Grund, warum ich sehr gerne Socken stricke, ist, dass ich hier viele neue Techniken und Muster ausprobieren kann. Entweder es klappt und ich habe ein schönes, neues Paar Socken und neues Wissen und Können oder aber ich probiere es noch einmal. Bei Socken tut Ribbeln schließlich längst nicht so weh, wie bei einem Pullover!

Die Fish Lips Kiss Heel ist sicher einigen ein Begriff, hört man doch immer wieder davon in diversen Podcasts. Man kann die Anleitung für etwa einen Euro auf Ravelry kaufen, allerdings gibt es sie nur auf englisch. Julia (Tüt) hat mich in einem Kommentar nach meiner Meinung dazu gefragt und deshalb möchte ich kurz ein paar Worte dazu schreiben.

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Die Anleitung besteht aus 16 Seiten Text und ich habe gehört, dass ich nicht die Einzige war, die davon leicht überwältigt war. Ich habe die ersten acht Seiten letztendlich nicht gelesen. Hier wird vor allem die Socken-Architektur erläutert. Stattdessen habe ich mir gleich die Anleitung angeschaut. Diese ist wirklich super genau beschrieben, dazu gibt es Bilder und sogar Videos. Es kann also gar nichts schief gehen. Ein großer Pluspunkt ist außerdem, dass keinerlei Maschen aufgenommen werden müssen und sich somit die Gefahr von Löchern sehr verringert.

Ich war ehrlich gesagt sehr überrascht, wie schnell die Ferse gestrickt war, denn anfangs konnte ich mir noch nicht so richtig vorstellen, wie aus der Arbeit mit verkürzten Reihen eine Ferse werden soll und dann war sie plötzlich fertig und hat gepasst. Und um zu üben habe ich die Fish Lips Kiss Heel gleich für alle drei Paar Socken verwendet.

Leider (oder vielleicht auch „Zum Glück, endlich“) ist mir bewusst geworden, wie unterschiedlich ich Hin-und Rückreihen arbeite. Bei den ersten Fersen war ich geschockt, wie unregelmäßig mein Maschenbild aussieht und seitdem arbeite ich sehr an meiner Fadenspannung:

Vorher und Nachher
Vorher und Nachher

Hier kann man schon ziemlich deutlich erkennen, wie viel es ausmacht, wenn man die Fadenspannung in den Rückreihen erhöht.

Ich würde die Fish Lips Kiss Heel auf jeden Fall empfehlen, sie lässt sich super easy stricken, ist genau beschrieben, passt sehr gut und sieht gut aus. Das ist meine ganz persönliche Meinung dazu. Habt ihr diese Ferse schon gestrickt? Was sagt ihr dazu?

Fish Lips Kiss HeelFish Lips Kiss Heel

Alle drei Paar Socken kommen in die Kiste für den Box O‘ Socks KAL, den Kristin vom Yarngasm Podcast dieses Jahr initiiert hat. Ziel ist es, dieses Jahr mindestens 12 Paar Socken für sich selbst zu stricken und in eine schöne Box zu legen. Anziehen darf man sie dann natürlich auch. Ich habe bisher vier Paar geschafft, es wird also noch einiges kommen.

Habt es fein und freut euch an den wunderbar blühenden Bäumen!

Fish Lips Kiss Heel

 

Verlinkt zu: RUMS, Gehäkeltes & Gestricktes

 

4 Gedanken zu „Neue Socken und eine neue Technik – Fish Lips Kiss Heel“

  1. Fish Lips Kiss Heel höre ich zum ersten Mal, finde aber, dass die Ferse genau so aussieht, wie eine Bumerangferse. Da werden auch keine Maschen aufgenommen und es wird mit verkürzten Reihen gearbeitet. Ich finde die Passform der Fersen ohne Maschenzunahme oft nicht so gut. Besonders, wenn man einen hohen Spann hat, fehlen die zusätzlichen Maschen einfach. Die übrigen werden dann sehr auseinandergezogen, was seltsam aussieht. Aber das ist vermutlich Geschmackssache.
    Die Socken machen sich jedenfalls wunderbar im blühenden Baum.
    LG Malou

    1. Ja, ich habe mich ehrlich gesagt auch gefragt, ob diese Ferse vielleicht das Gleiche ist. Ich habe noch nie eine Bumerangferse gestrickt, deshalb weiß ich es nicht. Aber vielleicht hat hier jemand eine Antwort darauf!? Mit der Passform habe ich persönlich kein Problem, kann mir aber gut vorstellen, dass es anderen so geht.
      Liebe Grüße, Marthe
      P.S.: Sehe ich richtig, dass du aus der Nähe von Dresden kommst? Ich bin vor kurzem von dort nach London gezogen 🙂

  2. Was für schöööne Bilder!
    Dankeschön für deine „Rezension“. Ich habe auch schon überall davon gehört, finde aber die Optik halt einfach nicht soooo traumhaft – was mich überzeugt ist, dass ich da andere Farben für die Ferse nehmen kann. Meine jetzige Variante erfordert eine Runde zwischendrin, das sieht dann eher komisch aus 😉
    Ich denke ich werde es mir mal anschauen und ausprobieren, ein Euro ist ja wirklich nichts.

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