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Wollreste-Fest Teil 1

Wollreste-Fest Teil 1

Heute gibt es doch einen Rückblick. Aber keine Angst, ich blicke nicht ins gesamte letzte Jahr, sondern nur in den Dezember. Denn ich war wirklich fleißig und habe es tatsächlich geschafft sehr sehr viel selbstgemachtes zu verschenken. Das besondere daran: Ich habe vor allem mit Resten gearbeitet. Da ich denke, es könnte die ein oder andere interessieren, was ich mit Wollresten anfange, möchte ich euch diese Projekte nicht vorenthalten.

Als erstes hatte ich da zwei Knäuel Sockenwolle mit je etwa 30-40g in den Farben grau und leicht meliertem blau. Eine meiner Schwestern liebt blau ganz besonders und ich finde es so süß, wenn sie ein Paar ihrer Ringelsocken trägt (sie ist 12 Jahre jünger als ich, wohl deshalb finde ich so manches an ihr immer süß). Was lag also näher, als ihr ein Paar Socken zu stricken?

Ich habe 56 Maschen angeschlagen und dann ein 20 Reihen langes Bündchen in grau gestrickt (1 Masche rechts verschränkt, eine Masche links). Nur Reihe 15 habe ich in blau gestrickt. Bein- und Fußteil der Socke habe ich abwechselnd je eine Reihe in blau und eine in grau gestrickt.

Da ich Angst hatte, die graue Wolle könnte nicht reichen, habe ich für die Ferse blau verwendet und hier eine Fish Lips Kiss Heel gestrickt.

Für die Spitze habe ich wieder grau verwendet und eine normale Bändchenspitze gestrickt. Ich persönlich finde, dass Socken besonders gut passen, wenn die Spitze auch möglichst spitz ist, das heißt, ich arbeite die Abnahmen so lange bis nur noch 4 Maschen pro Nadel übrig sind und schließe diese dann mit dem Matratzenstich.

Meine Schwester hat sich riesig gefreut und die Socken sofort angezogen. Sie passen perfekt!

Geschenk Nummer zwei war für meine kleine Nichte. Im November habe ich festgestellt, wie befriedigend es ist, kleine Dinge für Kinder zu stricken, wie diesen Igel. Diesmal habe ich auch wieder eine Anleitung von Susan B. Anderson verwendet: Flower Fairy & Leaf Sprite habe ich zum ersten Mal im Making Magazin entdeckt und mich sofort verliebt. Inzwischen gibt es die Anleitung auch auf Ravelry. Ich habe mir für dieses Projekt extra kürzere Nadeln gekauft. Nachdem ich den Igel mit 15 cm Nadeln gestrickt habe, fand ich das eine gute Idee. Die Nadeln sind 13 cm lang, aus Bambus und in Nadelstärke 2,75 mm. Für so ein Mini-Projekt viel besser zu handhaben.

Dieses Projekt ist perfekt für die kleinsten Reste. Ich habe einen ganzen Beutel voll davon und könnte noch die ein oder andere kleine Fee stricken. Für das Blatt habe ich zum Beispiel Geilsk Tweed Wolle verwendet. Übrigens eins meiner absoluten Lieblingsgarne. Ansonsten natürlich vor allem Sockenwollreste. Die Köpfe der Feen sind aus handgesponnener Wolle.

In meinem nächsten Beitrag geht das Reste-Fest weiter! Und ich verspreche euch, es wird nicht allzu lang dauern bis dahin.

Ansonsten findet ihr wie immer alle Infos und Fotos zu den Projekten auch auf meiner Ravelry Seite.

Habt es fein! Happy knitting! Happy spinning! Happy sewing!

Verlinkt bei: HäkelLine

2 Gedanken zu „Wollreste-Fest Teil 1“

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